Hausordnung für den Fingerhutshof

  • Foto: Gebäudebild von vorneHaupthaus des Fingerhuthofes
  1. Der Kreis Kleve hat den Fingerhutshof am Wisseler See als Kinder- und Jugendfreizeitstätte eingerichtet. Sie umfasst Tagungsräume im Wohnhaus, Tennen für Spiel und Sport, einen Bolzplatz, eine Küche und die erforderlichen sanitären Anlagen. Es soll die Durchführung jugendpflegerischer Aktivitäten ermöglicht werden, wie z.B. Kinderfeste, Ferienmaßnahmen, Ausflüge von Schulen und Kindergärten, Tagungen, Jugendveranstaltungen und Fortbildungsveranstaltungen.
    Kommerzielle Veranstaltungen, private Feiern, wie z.B. Hochzeiten, Geburtstage etc. werden nicht zugelassen. In Zweifelsfällen entscheidet der Träger.
  2. Die Seminarräume im Wohnhaus stehen ganzjährig zur Verfügung; die Außenanlagen sind vom 1. Mai bis zum Ende der Herbstferien eines jeden Jahres geöffnet.
  3. Jede Veranstaltung bedarf der schriftlichen Terminabsprache mit dem Träger.
  4. Das Hausrecht wird vom Träger, in der Regel durch die Hausmeisterin / den Hausmeister, ausgeübt.
  5. Die Einrichtung ist täglich bis 22:00 Uhr nutzbar. Bei Aktivitäten mit Gruppen von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren muss eine Betreuung durch geeignete Personen sichergestellt sein. In Ausnahmefällen ist mit besonderer Genehmigung des Trägers ein Aufenthalt nach 22:00 Uhr erlaubt.
  6. Die Bestimmung des Jugendschutzgesetzes sind von den Besuchern einzuhalten. Der Genuss von Alkohol ist nicht gestattet.
  7. Auf dem gesamten Gelände sowie in den Räumlichkeiten ist das Rauchen nicht gestattet.
  8. Bäume, Sträucher sowie Spielgeräte und Räumlichkeiten dürfen nicht beschädigt werden. Die Einrichtungsgegenstände sind pfleglich zu behandeln. Aufräumarbeiten in kleinerem Umfang sollen von den Besuchern selbst ausgeführt werden (z.B. Aufsammeln von Papier, Abfall, etc.). Die Tennen sind nach der Benutzung besenrein zu verlassen, die Tagungs- bzw. Schlafräume sind feucht zu wischen. Die Küche und sanitären Anlagen sind nach Benutzung feucht zu wischen und in einwandfreien Zustand zu bringen.
  9. Innerhalb des Freizeitgeländes ist jeder Kraftfahrzeugverkehr (auch das Parken von PKW) sowie das Radfahren verboten; Ausnahmen können durch den Träger zugelassen werden. Hunde müssen bei betreten des Geländes angeleint werden. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass sich kein Hund in der Sandkastenanlage aufhält.
  10. Aus Sicherheitsgründen darf offenes Feuer nur nach Rücksprache und Genehmigung mit der Hausmeisterin / dem Hausmeister angezündet werden. Dabei ist eine gewissenhafte Aufsicht sicherzustellen.
  11. Die Benutzung der Einrichtung erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung für Unfälle, Sachbeschädigung oder Diebstahl übernimmt der Kreis Kleve nicht.
  12. Bei Beschädigungen (Sach- und Personenschäden) wird der Verursacher haftbar gemacht.
  13. Handel jeglicher Art durch Besucher ist auf dem Fingerhutshof untersagt.
  14. Mit der Inanspruchnahme des Fingerhutshofes erkennen die Besucher die Hausordnung ausdrücklich an. Grobe Verstöße können den Verweis vom Gelände zur Folge haben. Hierüber entscheidet der Träger.

Kleve, den 20.05.2009
Kreis Kleve
Der Landrat
Wolfgang Spreen

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